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Aurora Kellermann

Aurora Kellermann absolvierte ihr Studium des Schauspiels und später der Theaterwissenschaft in Rom. 2007 zog sie nach Berlin, wo sie in verschiedenen Projekten sowohl an Stadttheatern, als auch in der freien Theaterszene Berlin mitwirkte. Grundlegende Fragen stellt sie sich zur Verteilung der Mächte und ihrer Dynamik, wobei sich ihr Interesse leidenschaftlich auf die gesellschaftlichen Randerscheinungen konzentriert. Die Betrachtung der "abweichenden Identitäten" stellt den künstlerischen Nährboden ihrer Projekte dar, von EVA. (2007), in dem die erste Frau endlich Besitz ergreift von ihren eigenen Handlungen, die Geschichte der Genesis umschreibend, bis zur Figur des Terroristen, erst mit Jugendlichen recherchiert (Junge Wölfe suchen ihr Glück, 2006) und später Objekt des E.C.F.C. (2008 / AKR), bei dem die Grenze zwischen Gedanke und Handlung als körperliches Ereignis thematisiert wird. 2008-2012 arbeitete Aurora Kellermann zusammen mit Maria Laura De Bardi und Domenico Catano in dem freien Künstlerkollektiv AKR. Sie wirkt sowohl als Schauspielerin und Performerin als auch als Dramaturgin, Autorin, Organisatorin. Die Arbeiten der Gruppe AKR entstanden alle in kollektiver Regie. 2012-13 realisiert sie in Zusammenarbeit mit dem Ballhaus Ost und dank dem Produktionspreis des Italienisches Kulturministerium WHAT'S LEFT OF / Performative Dokumentation über Sexarbeit. 2013 erschien die Kunstinstallation WHAT'S LEFT OF / die unsichtbare Stadt. 
Seit November 2014 leitet sie, zusammen mit Chris Wohlrab, das TATWERK | Performative Forschung.

www.aurorak.net 

 

Chris Wohlrab

Chris Wohlrab (DE) ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Nach einigen Jahren Arbeit im Medienbereich wandte er sich 2010 dem Theater zu: er war Produktionsleiter (u.a "Woyzecken − Bürger Trinker Antifa"; "Tage des Zorns"; "Lasset die Kindlein") der Theaterkapelle. Von September 2011 bis Dezember 2013 leitete er das KBB des Hauses. Seit November 2014 leitet er, zusammen mit Aurora Kellermann, das TATWERK | Performative Forschung.