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Jowita Figwer

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© Jowita Figwer

Jowita Figwer absolvierte ihre Bühnentanzausbildung an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und arbeitete als zeitgenössische Tänzerin im In- und Ausland unter anderem mit Ingo Reulecke, Christoph Winkler, Reinhild Hoffmann und Jan-Peter E.R. Sonntag. Von 2001 bis 2008 war sie Mitglied des Freyer Ensembles unter der Leitung von Achim Freyer. 2000 begann sie Aikido bei Gerhard Walter in Berlin zu trainieren und hatte die Möglichkeit während verschiedener Auslandsaufenthalte auch bei anderen namhaften Aikidolehrern Unterricht zu nehmen.
Anstatt am Centre Chorégraphique National de Montpellier unter der Leitung von Mathilde Monnier und Xavier Le Roy im Rahmen eines Künstlerprogramms eigene Arbeiten zu entwickeln und eine Karriere als Choreographin zu verfolgen, studierte sie Schulmedizin für den Heilpraktikerschein und im Anschluss daran 1 ½ Jahre Osteopathie, um das Forschungsfeld, welches sie am meisten fasziniert – Körper-Bewegung-Wahrnehmung – zu erweitern.
Da der Aspekt der Wahrnehmung in der Osteopathieausbildung keinen Raum bekam und Kurse, die sich damit beschäftigten, nur Postgraduierten zugänglich waren, entschied sie sich, ihrem Interesse an Bewegung und Wahrnehmung im Aikido zu folgen und dort zu vertiefen. Das, was sie in der Osteopathieausbildung als „falsch herum“ empfand, war im Aikido, wie sie ihn bei Gerhard Walter erlebte, lernen „richtig herum“.
Die Aikido Principles Movement Class ist eine Klasse, die sie sich selbst als Tänzerin gewünscht hätte und die es in dieser Form noch nicht gab.
Ihr Interesse gilt auch der Körperarbeit Klein-Technique, welche sie 2003 in New York kennenlernte und seit 2004 kontinuierlich bei Hanna Hegenscheidt in Berlin praktiziert.
 Jowitas tänzerisches Unterrichtsmaterial ist beeinflusst vom Tanzstil, welcher sich im Umfeld von Trisha Brown in New York entwickelt hat. Im Aikido hat sie den 2.Dan.

At TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG:

AIKIDO PRINCIPLES - MOVEMENT CLASS