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Marcelina Bozek

marcelina
© Tom Kretschmer

Schauspielerin, Künstlerin, Theaterpädagogin und Kulturmanagerin. Sie wurde 1985 in einer polnischen Kleinstadt geboren, wo sie bereits ab einem frühen Alter eine Leidenschaft für Theater entwickelte. Sie nahm aktiv an Jugendtheatergruppen teil und spielte in vielen der auf Festivals vorgeführten Stücke die Hauptrolle. Gleich nach der weiterführenden Schule zog sie nach Krakau – eine von ihr geliebte Stadt, in der sie ihre künstlerische Praxis weiterentwickelte und einen Masterabschluss in humanistischen Studien erlangte. Ihre Masterarbeit schrieb sie über das „Theater des Absurden“. Sie schloss zahlreiche professionelle Theaterkurse ab, daruner auch pädagogische. Durch die Kollaboration mit vielen der krakauer Theaterinstitutionen und unabhängigen Künstlern gewann sie essentielle Erfahrungen der kreativen Arbeit. Sowohl im festen Theater-Repertoire als auch freiberuflich trat sie als Schauspielerin in verschiedenen Theaterproduktionen auf und verfeinerte so ihre Arbeit auf der Bühne. Sie beteiligte sich auch an unabhängigen Kunstprojekten, die hauptsächlich mit physischen Methoden des Theatertrainings experimentierten. Über viele Jahre hinweg trainierte sie zudem Jugendliche, indem sie ihr Programm implementierten und die Schlussperformance vorbereiteten. Als mehrjährige Hauptkoodinatorin der krakauer Nonprofit- Organisation „Magazyn Kultury“ organisierte sie (in Kollaboration mit anderen Künstlern und Institutionen) viele Kunstprojekte in den Bereichen Theater/Performance, Musik, Kunstausstellungen, internationationale Projekte und Workshops, Poesie, etc.

Im Oktober 2014 zog sie nach Berlin, wo sie ihre Entwicklung als Künstlerin, Theatertrainerin und Kulturmanagerin fortsetzt. Sie leitet Theaterworkshops, tritt als unabhängige Künstlerin auf und arbeitet für Kunst- und Musikfestivals im Produktionsteam mit. Ihr Interesse als Künstlerin ist, die Regeln des klassischen dramatischen Theaters zu brechen, indem sie Methoden des physischen Theaters in den Prozess der Bühnenarbeit implementiert. Sie hofft, ihre sensuelle Wahrnehmung als Künstlerin im Theaterraum zu erweitern. Sie versucht die Sensitivität unserer Körper zu finden, unsere kulturellen Gewohnheiten zu entfernen und mit der körperlichen Achtsamkeit zu arbeiten. Als Schauspielerin genießt sie die Arbeit mit Bewegung, Musik, Rhythmus und akrobatischen Gesten. Sie übt Methoden des Physischen Theaters, Kontaktimprovisation und kontemporären Tanz.

At TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG:

KRIEG
POSSIBLE MEMORIES 16 | 1