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Sophie Ketteniß

sophie
© Tim Deussen

Sophie ist eine interdisziplinäre Tanz- und Theaterkünstlerin und studierte Linguistin. Geboren und aufgewachsen in Berlin, entwickelte Sophie ihre ersten Stücke innerhalb einer Mehrgenerationen-Theatergruppe in der Ost-Berliner Vorstadtperipherie, angeleitet von Tanztheaterpädagogin Elena Bronsert. Daraufhin stieg sie in zwei Jugendtanzprojekte der Faster-Than-Light-Dance-Company ein: „ZweiNsamkeit“ (2009/Theater an der Parkaue) und „Orgel trifft Tanz“ (2010/Berliner Dom). Während ihres Studiums zog Sophie für ein Jahr nach Schottland und wagte sich in einen vom Theaterautor Raymond Ross geleiteten Script Writing Kurs, in dem sich alteingesessene und zugewanderte Einwohner Edinburghs vereinten. Sprachbarrieren und Unterschiede von Geschlecht, Klasse und Alter überwindend, bestärkte diese Erfahrung in ihren Augen die Kraft von subalterner, gemeinschaftsbasierter Theaterkunst & Storytelling. Seit drei Jahren trainiert Sophie physisches Theater, zeitgenössischen Tanz und Butoh beim chilenischen Schauspieler, Regisseur und Choreographen Samuel Nuñez in Leipzig und Berlin. 2016 ergriff sie die Chance, als Regie-Trainee für Choreographin Constanza Macras und ihr Ensemble Dorkypark bei der Produktion des Tanztheater-Stückes „ALBUM“ tätig zu sein. Von März bis November 2016 entwickelte sie als Mitglied der Tatwerk-Kompanie die Performance „STEPPE“ und trat darin als Performerin auf. 2017 begann sie, im Physical Theater Kurs selbst zu unterrichten. Ihr persönliches Interesse für Tanz beschäftigt sich mit der Frage nach physischer Erkenntnisfähigkeit und dem Zugang zu Körperwissen. Sophie arbeitet derzeit als Gebärdensprachassistentin für gehörlose und schwerhörige Schulkinder. Mit einem 2017 gegründeten Performance-Kollektiv entwickelt sie momentan ein neues Stück, das sich mit intergenerationeller Erinnerung und der Veränderung von Wertesystemen beschäftigt.

 

Im TATWERK | PERFORMATIVE FORSCHUNG:

PHYSICAL THEATRE