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On the first night we looked at maps - LOS ALEMANES DEL VOLGA

EVENTS
volga
Date: 1. Februar 2020 18:00

© Jana Kießer

Auf einem Tisch Fotos, Landkarten, Dokumente und ein Gesangbuch. Drum herum sitzt das Publikum, Mate-Tee wird gereicht. Gastgeber ist ein schwules Paar: Federico, ein Argentinier mit wolgadeutschen Wurzeln, der seit fünf Jahren in Berlin lebt und Wenzel, sein zukünftiger Ehemann, ein Ostdeutscher, aufgewachsen zwischen den verlassenen Fabriken eines verschwundenen Staates.Gemeinsam begeben wir uns auf die historische Reise von Hessen an die Wolga, auf die andere Seite des Ozeans und wieder zurück ins Berlin der Gegenwart. Wir folgen den Spuren der Wolgadeutschen, die im 18. Jahrhundert nach Russland auswanderten und einhundert Jahre später ihren Weg auf dem Amerikanischen Kontinent fortsetzten, immer auf der Suche nach einer 'Heimat', die nie existierte. Die Fragmente sichtend, spüren wir den Geschichten und der Gegenwart zweier Familien nach. Eine Suche nach Emotionen aus der Vergangenheit, die wir eventuell heute oder in Zukunft in uns tragen werden. Eine Erzählung, um der Identität als Paar eine weitere Form zu verleihen, eine Investigation, um zu ergründen, was Geschichten über unsere Vorfahren möglicherweise miteinander teilen und um die Vergangenheit neu zu erfinden.


Performance in englischer, deutscher und spanischer Sprache von Wenzel U. Vöcks und Federico Schwindt

Freitag, den 31. Januar 2020 | 18 und 20:30 Uhr
Samstag, den 1. Februar 2020 | 18 und 20:30 Uhr
Freitag, den 14. Februar 2020 | 18 und 20:30 Uhr
Samstag, den 15. Februar 2020 | 18 und 20:30 Uhr

Tickets: Sliding Scale 7 - 15€
Reservierungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Für. 10 Zuschauer*innen

Wenzel U. Vöcks studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und an der Università Roma Tre in Rom. Als Spielleiter und Regieassistent war er an Häusern wie der Komischen Oper Berlin, dem Teatro alla Scala, der Opera Vlaanderen sowie der Opéra Comique in Paris engagiert. Mit der Inszenierung von Händels „Aci, Galatea e Polifemo“ feierte er sein Regiedebut, welches in mehreren Berliner Clubs zu sehen war. Derzeit entwickelt er eine queere Musiktheaterperformance mit Songs von Benjamin Britten. Daneben arbeitet er als Musiktheaterpädagoge an der Staatsoper Berlin.

Federico Schwindt studierte Theaterregie an der Universidad Nacional de las Artes Buenos Aires. Seine Karriere begann er in der Freien Szenen von Buenos Aires, wo er Stücke von bekannten Autoren (u. a. „Bluthochzeit“ von Federico Garcia Lorca am Teatro del Viejo Palermo) sowie seine eigenen Werke (u. a. „Seguridad“ am Teatro El excêntrico de la 18) inszenierte. Seitdem er seit 2015 in Berlin lebt, widmet er sich performativer Recherche und Inszenierungen eigener Stücke (u. a. „Hawaiian Fragments“ im Acker Stadt Palast; „Artes Moriendi – Ways of Dying“ beim Performing Arts Festival Berlin).

 

 

All Dates


  • 31. Januar 2020 18:00
  • 31. Januar 2020 20:30
  • 1. Februar 2020 18:00
  • 1. Februar 2020 20:30
  • 14. Februar 2020 18:00
  • 14. Februar 2020 20:30
  • 15. Februar 2020 18:00
  • 15. Februar 2020 20:30

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