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SHAKESPEARE & DAS WORT & DER SCHAUSPIELER

WORKSHOPS
Date: 25. September 2016 11:00

© Marianne Klausen

Soundings
Shakespeare & die Welt & der Schauspieler
Das Image der Sprache im Shakespeare Theater
21.-25. September
Geleitet von Ryszard Nieoczym

Shakespeare unser Zeitgenosse:
durch Shakespeare’s Texte „der Sturm“ und „Richard III“ entdecken wir, wie mit Texten gearbeitet und gespielt werden kann,
wie die Sprache zugänglich und verständlich für einen modernen Zuschauer gemacht werden kann,
ferner, wie Shakespeare’s Texte als Transportmittel zu gebrauchen sind für einen Multi-Gender-Rahmen,
in dem Frauen Männerrollen spielen und umgekehrt.
Ein großer Fokus bei dieser Arbeit liegt auf dem Atem und der Artikulation.

Für wen ist die Arbeit gedacht?
Schauspieler, Theaterstudenten und Menschen die am Theaterspielen interessiert sind,
die ihre Kraft vertiefen und ihre Möglichkeiten erforschen möchten.

Im besonderen ihre Stimme.

Anforderungen:
1. Jeder Teilnehmer muss mindestens einen Monolog aus “der Sturm” von einem der Charaktere:
Prospero, Caliban, Ariel oder Miranda, in englisch auswendig lernen. Die Wahl der Rollen ist nicht vorgegeben.
Frauen können Männerrollen nehmen und umgekehrt.
Englisch ist die benötigte Sprache, aufgrund der speziellen Weise in welcher Shakespeare diese Sprache gebrauchte.

2. Jeder Teilnehmer muss den folgenden Chorus-Text in englisch lernen,
welcher bei der Arbeit im Ensemble-Chorus verwendet wird:
“Our revels are now ended these our actors as I foretold you were all spirits
and are all melted into thin air and like the baseless fabric of this vision the cloud- capped
tow’rs the gorgeous palaces the solemn temples the great globe itself
yes all which is inherit shall dissolve and like this insubstantial pageant faded
leave not a rack behind we are such stuff as dreams are made on and our little
life is rounded with a sleep.”
PS: Shakespeare verwendete keine Zeichensetzung, diese wurde erst später hinzugefügt.)

3. Jeder Teilnehmer muss den Eröffnungstext von „Richard III“ auswendig lernen,
den Monolog des Herzogs von Gloucester:
“Now is the winter of our discontent...”;
Das gilt für Frauen wie Männer. (Act I Szene 1)

Die Soundings Zyklen:

Zyklus 1: Den Körper aufwecken
Der Atem: wieder erlernen tief zu atmen und im Prozess die körperlichen Blockaden
zu erkennen, speziell im „Solar Plexus“.
Den Körper aufwecken & Der Geist des Spielens mittels des Prozesses des Eintauchens:
hierbei öffnen wir die Energiezentren. 

6 Pläne von Aktionen: Genauigkeit in Bewegung und Rhythmus mit und ohne Partner. 

Rennen und Rollen: mit Partner; Innehalten und Los; Einfrieren; Kontraste von Energieebenen,
von schnell zu rasend zu zarter Untätigkeit .
Betonung auf Kontraste: befreien der Farben der physikalischen Vorstellungskraft im inneren des Körpers;
Jeder Performer muss seinen eigenen Weg durch die Zyklen finden
und entwickelt ein angemessenes Trainingsprogramm für die individuellen Bedürfnisse. 


Zyklus 2: Die Stimme

Die Stimme ist der Barometer der Seele: zu Befreien und zu Begegnen mit dem
wahren selbst (tierisch). Durch die Stimme kann man eine objektive und
unabhängige Kraft im inneren des Körpers fließen sehen, vertraut, verschmelzend
mit Eros. Die Blockaden des Stimmzentrum aufzulösen basiert auf einer
zweifältigen Herangehensweise, inspiriert von Stanislavski’s Auffassung der
organischen Basis aller physikalischen Handlungen und Grotowski’s Vorgang vom
Endblocken des Resonanzkörpers, das zurückgewinnen der Kraft der individuellen
Stimme, die wir besaßen als wir noch Kinder waren: “die wahre Stimme”.

Zyklus 3: Image, Song & Text 

Integration: der Prozess der Arbeit mit Text und Lied ist eine Einbindung 
der Stimme, Körper und Rhythmus mit Image. Dies benötigt oft ein 
Endblocken der psycho-physikalischen Barrieren in den Vokal & Emotional Zentren. 


Image: verstehen was alle Arbeitsprozesse innerhalb des Theaters 
aufnehmen: die Stimme, der Körper, das Lied und der Text kommen aus den 
archetypischen Mustern: Liebe, Verrat, Zurückweisung, Hingabe, Hass, Leid, 
Freude, Rache = Das gesamte Leben eines Schauspielers.

Images werden Entwickelt durch eine Reihe von bewussten Handlungen & Reaktionen. 
Stille und bewusstes Nichts-tun können sehr starke Bilder sein. 

Artikulation: in ganzer Stimme und ganzem Körper nicht bloß im Hals. Das 
heißt brechen mit vielen schlechten Sprechgewohnheiten des täglichen 
Lebens von zu Hause, in der Schule, in den Kaffee ́s, etc. Das heißt das der 
Mund und die Zunge und das ganze Gesicht zum umsetzen gebraucht wird, 
dehnen und die Alltagsmaske brechen. 

Abschließende Worte:
alle Arbeitsprozesse sind eine Entwicklung und eingebunden von tiefem Atmen,
den Körper aufwecken mit einer Reihe physikalischer Ideen, um die animalische
Stimme zu befreien, Lied und Text mit Betonung zu artikulieren. Die
Arbeitsprozesse sind körperlich sehr anstrengen und wir schwitzen viel.
Es lohnt sich daher Wechselkleidung mitzubringen!

WER: Ryszard Nieoczym
WANN: 21. - 23. September | 14:00 bis 18:00 Uhr und 24. - 25. September  | 11:00 bis 17:00
PREIS: 215€ | 185€ (Theaterstudenten)
15% Ermäßigung für Personen, die bereits min. 5 Workshops besucht haben oder mit 
tatwerkcardklein
Teilnahme an einzelnen Tagen: 4 Std. = 40€ | 30€; 6 Std.= 60€ | 50€
INFOS & ANMELDUNG bitte per Mail an Rainer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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  • 21. September 2016 14:00
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