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Performance
TRANSMUTATION
Horacio Ganem
January 25th 2020 | 8:30 pm


Workshop
EXPERIENCE BUTOH
Horacio Ganem
January 25th - 26th 2020

Performance
On the first night we looked at maps - LOS ALEMANES DEL VOLGA
Wenzel U. Vöcks and Federico Schwindt
Friday, January 31st | 6 and 8:30 pm
Saturday, February 1st | 6 and 8:30 pm
Friday, February 14th | 6 and 8:30 pm
Saturday, February 15th | 6 and 8:30 pm


Workshop
FORGETTING THE BODY
Przemysław Błaszczak, Grotowski Institute Poland
January 31st - February 2nd 2020


Performance
RIVER
Sara Lu, Matthias Geserick, Leo Solter
January 11th 2020 | 8:30 pmWeek 20
February 8th 2020 | 8:30 pmWeek 24
March 14th 2020 | 8:30 pmWeek 29
April 18th 2020 | 8:30 pmWeek 34
May 16th 2020 | 8:30 pmWeek 38


im TATWERK proben!
Ab 5€ / Std.


Workshop
FREE-FORM DANCE Facilitators Training Program
Hadas Fisher Oren
February 7th - 9th 2020



#GLÄNZENSTATTAUSGRENZEN
Die Berliner Erklärung der Vielen


BERLIN braucht KUNST braucht RAUM
Raumkampagne der Koalition der freien Szene


Performance
CLOWN ADAPT
Lecture-Performance by Angela Alves
February 22nd 2020 | 8:30 pm

mixed_me - EinMenschShow / Aurora Kellermann

mixed me aurorak 1x1
© minz&kunst

 

„Welche seltsame Verblendung zwang mich, diese absurde Rolle bis zum Ende durchzuhalten? Ich kann es mir nicht erklären. Vielleicht diese Sehnsucht nach dem Unbekannten, die für den Menschen so natürlich ist.“
Alexine/Abel Barbin

Ein Sternchen am Ende von Substantiven. Ein I am Ende von LGBT. Ein drittes Geschlecht, kein Geschlecht, Mann und Frau gleichzeitig, weder Mann noch Frau.
Immer schon versucht der Mensch sich Erklärungen zu geben für die außergewöhnliche Erscheinung der Hermaphroditen, in der heutigen Sprache intersexuelle Menschen. Erklärungen, die unterschiedliche Umgangsweisen generierten und generieren, die bis
in das Heute hinein auch immer wieder mit Entrechtung und Gewalt verbunden sind. Sich jeglicher Kategorisierung entziehend, wurden intersexuelle Menschen lange Zeit zur Unsichtbarkeit gezwungen. Ende der Neunziger Jahre meldeten sich intersexuelle Personen erstmals auch öffentlich zu Wort. Die Narration ihrer Erfahrungen fängt somit an, die Öffentlichkeit zu beein ussen und verändert damit auch die individuellen Lebenswirklichkeiten intersexueller Personen.
mixed_me nähert sich diesen Narrationen und versucht, darin Raum zu nden für eine Re exion, welche über die Dichotomie Mann-Frau hinausgeht.
mixed_me ist ein Manifest der Ambiguität der menschlichen Natur, fordert das Recht nach Mehrdeutigkeit und erzählt vom Prozess des Aufbaus einer Identität zwischen dem menschlichen Drang nach Normalität und dem persönlichen Stolz, einzigartig zu sein: ein Mensch auf der Suche nach seiner Position in der Welt, die ihm immer wieder eine Rolle zuweist, die er nicht besetzen kann oder will.
Vielfältige Stimmen und Machtverhältnisse, Fakten und Positionen werden durch den Filter eines lebendigen Körpers wiedergegeben wie in einem Labyrinth aus verzerrten Spiegeln. Wir eröffnen ein Laboratorium der Fakten und der Möglichkeiten, und stoßen dabei immer wieder auf die Frage: Wie viele kann eine Person sein?
Konzept, Dramaturgie, Regie, Bühne: Aurora Kellermann
Performance: Meme
Produktionsleitung, Regieassistenz: Chris Wohlrab
Musik, Komposition, Quadrophonie: Munsha
In Kooperation mit dem TATWERK | Performative Forschung

Das Projekt wurde 2016 durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. und durch das Kulturamt der Stadt Freiburg im Breisgau gefördert und unterstützt von Schloss Bröllin e.V. und Kostümkollektiv Berlin.

Premiere: Donnerstag 24.11.2016 - 20 Uhr im Südufer, Freiburg

www.aurorak.net