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Capturing a white bird. That is all the same as capturing the blue sky

  • 4RUDE
  • 14. - 15. November 2015
  • TATWERK | Berlin

Zugehörigkeit. Zuhause. Soziale Restriktion im Namen des Friedens. Utopia am Ende der Welt. Inspiriert von Kobo Abes Geschichte um „Die Frau in den Dünen“, kreiert 4Rude eine Butoh Performance, die unter die Haut geht.

Sharing Before Showing
Schwarz-weiß Fotografie einer jungen Frau in einem Kleid auf dem Bühnenboden auf der Seite liegend. © 4RUDE

Ein Mann begibt sich in ein Dorf, um Insekten zu sammeln und wird dort festgehalten, um gemeinsam mit den Dorfbewohnern Sand zu schaufeln. Das Dorf liegt am Boden eines tiefen Sandloches und droht sonst zu versinken. Keine Flucht möglich. Und als sich die Möglichkeit ergibt, will der Mann nicht mehr gehen.

Ist die „Die Frau in den Dünen“ bloß eine Geschichte oder verbirgt sich dahinter eine Wahrheit, die uns vor der eigenen Haustür begegnet? Was ist mit unserer Europäischen Union? Ist sie nicht eine Utopie? Eine Utopie für die Migranten?
Der Mann findet sich an einem Ort wieder, in dem die Menschen den ganzen Tag arbeiten müssen, um ihren sicheren Ort am Leben zu erhalten. Der Gefangene selbst muss Sand für eine Witwe schaufeln, dessen Haus vom nachrutschenden Sand bedroht ist. Nach mehreren gescheiterten Fluchtversuchen gewöhnt er sich an das Leben in den Dünen und findet eine neue Hoffnung. Einst nach der Freiheit suchend, arrangiert er sich mit der neuen Umgebung und seiner neuen Lebensgefährtin. Als sich die Möglichkeit ergibt zu fliehen, entscheidet er sich für das Haus in den Dünen. Sein altes Leben hat ihm nichts mehr zu bieten.

Gemeinsam mit dem Publikum in einem zweiteiligen Arbeitsprozess entwickelt 4Rude ein Stück, das realer ist als eine Geschichte.

Produktion: 4RUDE in Zusammenarbeit mit TATWERK | Performative Forschung

Termine

Vorschau:
14. - 15. November 2015
TATWERK | Berlin

Premiere:
15. Januar 2016
Acker Stadt Palast | Berlin

Weitere Vorstellungen:
16. - 17. Januar 2016
Acker Stadt Palast | Berlin

Mitwirkende

Regie, Choreographie, Performance: Hikaru Inagawa
Choreographie, Performance: Maco


Biographie