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Für eine Gesellschaft...

  • Schlösser, Giger, Hamann
  • 12. - 13. Dezember 2019
  • TATWERK | Berlin

... in der das Nicht-Klar-Kommen gefeiert wird

Kooperation
Bild eines Fotos auf eine unebene Leinwand projeziert. Draußen, eine Wiese und ein Weg und Bäume im Hintergrund, im Vordergrund ein Pony und ein Mann mittleren Alters mit einem Ponykostüm um die Hüften, in roter Jacke und mit schwarzer Brille © Malte Schlösser

Wer nicht klar kommt, lebt im Modus der Kulturkritik. Traurigsein ist der Begriff für die berechtigte Erschöpfung in einer neoliberalen Ordnung, in der wir gegen uns selbst und gegeneinander kämpfen müssen, indem wir permanent zeigen, wieviel wir aus unserem Leben machen. Das Feiern von Beschädigungen und Nicht-klarkommen könnte die nötige paradoxe emanzipatorische Praxis gegen uns selbstoptimierte Leistungssubjekte und die verborgene Epidemie von Bindungs- und Liebestrauma sein. Die Wunde als gelebte kulturkritische Kommunikation. Aber wie lässt sich das leben? Und zunächst denken?

Dafür bieten wir drei Formate an 2 Tagen an, die aber einzeln, also unabhängig voneinander besucht werden können,

Seminar und Vortrag verhandeln pro Folge ein Thema, das Abendmenü bezieht sich nicht auf das Thema des Seminars oder Vortrags.
Für das Seminar und Abendmenü bitte anmelden, da begrenzte TN;
Vortrag ohne Voranmeldung.

  • Seminar: Austausch zu einer Thematik in kleinerer Gruppe - aktivpassiv mitsprechen
  • Vortrag: Exptert*innen, Wissen, von vorne, gerichtet, für's Zuhören
  • Abendmenü: Zusammensein, ungerichtet, Nicht-Wissen

Seminar- & Vortrag
paradoxien. denken. üben.

In der Kurzseminar- und Vortragsreihe laden Malte Schlösser, Thomas Giger und Christoph M. Hamann Teamer*innen und euch interessierte Menschen ein, um das Verstehen zu üben, warum es nicht unsere Schuld ist, dass das Leben nicht gelingt, welche Vorstellungen uns warum beherrschen und wie wir uns dem Sog der Mächte etwas entziehen können. Wir wollen dazu im Kurz-Seminar mit Hilfe einer/s externen Expert*in gesellschaftliche Verhältnisse, Diskurse und Lebenswelten an-reflektieren und an-diskutieren üben und uns Abends einen Vortrag anhören. So vertiefen wir den Dialog von in der Theaterwelt verhandelten Themen mit theoretischer und eventuell auch persönlicher Reflexion.
Für das Seminar gibt die Person, die wir einladen, im Vorhinein eine Lektüre-Empfehlung und gestaltet das 4 Stunden Seminar.

Informationen über die kommenden Folgen: www.malteschloesser.de/vortrag-essensreihe

Termine

12. Dezember 2019
14:30 - 18:30 Uhr
Seminar mit Christoph May

12. Dezember 2019
20 Uhr
Vortrag "Ich bin besonders!" (The Boys)
Vortrag über die männliche Sehnsucht nach Superkräften
mit Christoph May

13. Dezember 2019
19 - 22 Uhr
the fragile suppers
nicht-künstlerische kunstpraxis mit gemüse
(ohne Thema, ungerichtet)

TATWERK | Berlin