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TATWERK

Künstlerische Residenz im Gräfekiez und im TATWERK

Die Idee des Neighborhood Committee of Care wurde ursprünglich von unserem langjährigen Kooperationspartner Milano Mediterranea in Mailand entwickelt. 2025 konnten wir in einer internationalen Kooperation zwischen TATWERK in Berlin, Szendvicsbár in Budapest und Milano Mediterranea in Mailand in allen drei Städten Nachbarschafts-Committees bilden, die sich in regelmäßigen Treffen über ihre Nachbarschaft austauschten und jeweils ein künstlerisches Residenzprojekt auswählten.
Die drei ausgewählten Projekte wurden im Oktober 2025 beim Festival Twiza in Mailand präsentiert. Dieses Jahr führt TATWERK das Neighborhood Committee of Care in Berlin weiter.

Für die künstlerische Residenz im Rahmen des Neighborhood Committee of Care werden Projekte gesucht, die in direkter Interaktion mit dem Graefekiez stehen und einen partizipativen Charakter haben. Wichtig sind die Verbindung zum Kiezleben und die Bereitschaft des Projekts, sich mit der inhärenten Diversität des Kiezes zu beschäftigen und in Dialog mit den Menschen zu treten, die dort leben und arbeiten.

Die Residenz findet primär im öffentlichen Raum oder an sogenannten dritten Orten in der Nachbarschaft statt. Es ist explizit gewünscht, dass die vorgeschlagenen Projekte bereits Kontakt zu einem lokalen Kooperationspartner haben oder so gestaltet sind, dass sie von Initiativen, Geschäften, Lokalen etc. eingeladen werden können, um in deren Räumlichkeiten umgesetzt zu werden. 
Residenzzeitraum: 21. September bis 09. Oktober 2026

Die* ausgewählte Künstler*in Kim Darko, mit der Recherche Kiezkritzel.

Im Rahmen der Residenz entwickelt Kim Darko gemeinsam mit Menschen aus dem Gräfekiez kurze Comics über Geschichten, Erfahrungen und Momentaufnahmen aus der Nachbarschaft. Durch Gespräche und Begegnungen im öffentlichen Raum entstehen Zeichnungen, die verschiedene Perspektiven sichtbar machen – mit einem besonderen Fokus auf queere Lebensrealitäten. Die entstandenen Comics werden im Kiez präsentiert und laden zum Austausch über Zugehörigkeit, Community und vor allem kollektive Fürsorge ein.

Kim ist ein 26-jähriger Illustrator und Comic-Artist aus Berlin mit einem Bachelorabschluss in Illustration. Deren Kunst befasst sich mit chronischer Erkrankung, Transidentität, Feminismus, LGBTQIA+-Rechten sowie mit allgemeinen Themen von sozialer Gerechtigkeit und Emanzipation. 

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin.

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