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Kaffee mit Zucker?

  • Laia RiCa
  • 28. Mai 2021
  • TATWERK | Berlin / PAF 2021

Eine Einladung ins digitale Café

Sharing Before Showing
Eine Frau, schwarz gekleidet vor einem schwarzen Hintergrund, spielt mit Zuckerwatte © Peter van Heesen - Schloss Bröllin

»Kaffee mit Zucker?« ist eine Inszenierung zwischen Materialperformance, biografischem und zeitgenössischem Dokumentartheater. Die beiden Materialien Kaffee und Zucker bestimmen in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen die Bühne. Von ihnen ausgehend, werden deutsche Einwanderungsgeschichten in Mittelamerika und ihre kolonialen Kontinuitäten verhandelt.

Im virtuellen Café zeigen wir Fragmente aus der Work-in-progress Arbeit »Kaffee mit Zucker?« und kommen dabei ins Gespräch mit dem Publikum. Aus Kaffeebohnen und Zuckerwatte, aus biographischem Material und historischen Quellen, aus Video-Fragmenten und Live-Musik entsteht einen Impuls zum Dialog.
Bringt Eure Lieblingstasse mit!

Eine Produktion von Laia RiCa. Gefördert durch die Einzelprojektförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch Fidena Residenz-Programm und Residenzprogramm Schloss Bröllin e.V.

Video »Kaffee mit Zucker?«
Trailer »Kaffee mit Zucker?«

Termine

Work-in-Progress mit digitalem Café:
28. Mai 2021
20 Uhr
TATWERK | Berlin im Rahmen von PAF 2021

Premiere:
Sommer 2021
Schaubude | Berlin

Mitwirkende

Konzept, Künstlerische Leitung, Text und Spiel: Laia RiCa
Dramaturgie und Außenblick: Antonio Cerezo
Live-Musik: Yahima Piedra Córdova
Videokünstlerin: Daniela del Pomar
Künstlerische Mitarbeit: Leicy Valenzuela
Bühnenbild und Kostüm: Marian Nketiah
Lichtdesign: Vanessa Farfán
Produktionsleitung: Laia RiCa

Biographie

Laia RiCa bewegt sich in ihrer künstlerischen Arbeit zwischen Dokumentar- und Objekttheater, zwischen Physical und Visual Theater, mit einem starken Bezug zur bildenden Kunst. Sie arbeitet zwischen unterschiedliche Theatergenres, Sprachen und geografischen Gebieten. In diesen Zwischenbereichen treffen alle Arten von Grenzen aufeinander, überlappen und verändern sich gegenseitig. In ihren Arbeiten interessieren ihr vor allem feministische, dekoloniale und queere Perspektiven.
Seit 2015 lebt und arbeitet Laia in Berlin, wo sie folgende eigene Projekten realisiert hat: WAX-en (2020), Queer & Quer (2019) und Eine Geschichte von Vielen (2017) im Ballhaus Naunynstrasse. Seit ein paar Jahren arbeitet sie regelmäßig als künstlerische und dramaturgische Mitarbeiterin im Performancekollektiv She She Pop in den Stücken ORATORIUM (2018), KANON (2019) und Hexploitation (2020).
Zuvor hat sie in Mittelamerika gelebt, wo sie bei diversen Theaterkollektiven als Performerin und Co-Regisseurin mitgearbeitet hat. In Guatemala gründete sie die Performancegruppe Colectiva Siluetas und tourte mit den Stücken AFUERA (2012) und mit Disidencias (2014) durch Zentralamerika, Kolumbien und Mexiko. Ihr Stück QUERENCIAS (2018) – eine Koproduktion zwischen den Gruppen Madrija und Malayerba Teatro - war 2019 in Ecuador, Guatemala und El Salvador auf Gastspiel eingeladen. 
laiarica.com